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KHL Mediation

KHL Mediation - Konflikte HANDLUNGSORIENTIERT lösen

Konflikte sind alltäglich und müssen keine Katastrophe sein. Sie haben sogar Potenzial: „Konflikt ist ein unvermeidlicher und sogar nützlicher Teil des Lebens, denn er kann Veränderungen und Erkenntnisse ermöglichen. So paradox das klingen mag, doch die Welt braucht nicht weniger Konflikte, sondern mehr.“ Das schreiben Roger Fisher, William Ury und Bruce Patton in der Einleitung zu ihrem Standardwerk „Das Harvard-Konzept“, in dem das Konzept des „sachorientierten Verhandelns“ beschrieben wird. Die Mediation nimmt genau diesen Leitgedanken auf. Denn sie bringt eine Verständigung anstelle eines Urteils; keinen Sieger und keinen Verlierer, kein Opfer und keinen Schuldigen, sondern gleichberechtigte Partner. Wir Mediatorinnen und Mediatoren strukturieren und moderieren Ihre Gespräche - die Lösung stammt von ihnen selbst.

Mediation - Was ist das?

Sie wünschen die ganz formale Antwort? Bitteschön: "Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben." Ein bemerkenswert schöner und klarer Satz, wenn man bedenkt, dass er aus einem Gesetz stammt: dem Mediationsgesetz. In der Tat - in Deutschland regelt seit 2012 ein Gesetz, was Mediation ist, wie und durch wen sie zu erfolgen hat. Unsere Rolle als Mediatorinnen und Mediatoren definiert es so: "Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt."

Sie wünschen eher eine Umschreibung? Auch das geht: Eine Mediation hilft selbst bei hoch eskalierten Konflikten oftmals, dass die Parteien den Knoten durchschlagen und selbst einen Ausweg finden. Einen Ausweg, der allen nützt und Kraft, Zeit, Energie und im Zweifel Geld spart. Einen Ausweg, der besonders tragfähig ist, weil er von den Beteiligten selbst stammt. Zu diesem Ausweg geleiten wir Mediatoren/-innen die am Konflikt Beteiligten. Das Mediationsgesetz findet dafür diese Worte: "Der Mediator ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet. Er fördert die Kommunikation der Parteien und gewährleistet, dass die Parteien in angemessener und fairer Weise in die Mediation eingebunden sind."

KHL Mediation

Weshalb Mediation?

Ganz einfach: Weil die Mediation die Konfliktbeteiligten auf einen konstruktiven Pfad führt.

Die Parteien kennen ihren Konflikt und seine Hintergründe sowie ihre künftigen Bedürfnisse besser als irgendwer sonst. Und nur sie wissen, was sie selbst zur Lösung beitragen können und wollen. Viel wichtiger aber: Die Parteien wollen mit dem Ergebnis leben und ihre Zukunft gestalten. Eine Zukunft, die in vielen Fällen ja noch immer in irgendeiner Weise eine gemeinsame ist. Diese wird umso positiver, je dezidierter die Konfliktbeilegung den Blick in eben diese Zukunft richtet.

Selbstverständlich werden in der Mediation auch die Ursachen des Konfliktes und Differenzen der Vergangenheit offen besprochen. Auf welchem Grund sollte eine zukunftsfeste Vereinbarung auch sonst ruhen können? Mediation ist nicht "Schwamm drüber". Mediation ist eine intensive Auseinandersetzung mit einem Konflikt, allerdings mit einer handlungsorientierten Perspektive. Dabei lässt sie denkbar großen Raum für kreative Lösungen. Die Mediation strebt den Konsens der Parteien an statt des Kompromisses, dem nicht ganz grundlos gerne das Attribut "faul" zur Seite gestellt wird. Und die Mediation findet in völliger Vertraulichkeit statt.

Weshalb bei khl-mediation?

khl steht für etwas, was uns wirklich Richtschnur und nicht bloß Slogan ist: "Konflikte handlungsorientiert lösen".

Denn allein darum geht es doch: Nicht einfach nur irgendwie einen Streit abräumen, koste es, was es wolle. Sondern dem Konflikt so auf den Grund gehen, dass alle Beteiligten gestärkt daraus hervorgehen. Unter "Konflikte handlungsorientiert lösen" verstehen wir, die Parteien dabei zu unterstützen, ihre Rolle im Konflikt zu erkennen, die eigenen wunden Punkte zu finden und zu beherrschen, ihre Gefühle, Bedürfnisse und Interessen zu benennen und daraus eine eigene Vereinbarung zu schmieden. Eine Vereinbarung, die fair und belastbar ist, die sich an der ganz spezifischen Realität der Parteien ausrichtet und den gewünschten Zielen – die im besten Sinne handlungsorientiert ist.
Wir bei khl-mediation unterstützen Sie gerne auf diesem Weg. Wir arbeiten dabei unter anderem mit Moderationstechniken aus dem Harvard-Konzept, der Gewaltfreien Kommunikation und der Konvergenzmoderation.

>> Wir führen Sie
auf einen konstruktiven Pfad <<

Wer ist khl-mediation?

Bei khl-mediation haben sich Mediatorinnen und Mediatoren gefunden, die ein gemeinsames Werteverständnis und eine sehr ähnliche Arbeitsweise verbindet. Das ermöglicht es uns, je nach Lage der Dinge und auch Ihren Wünschen allein oder in Teams zu mediieren.

So seelenverwandt wir bei Werten und Arbeitstechniken sind, so unterschiedlich sind wir, was unsere berufliche Herkunft, sonstigen Kompetenzen und Schwerpunkte angeht. Dass wir davon auch im engen Austausch untereinander profitieren, versteht sich geradezu von selbst.

Und das sind die Personen hinter khl-mediation:

Karl-Henry Lahmann

KHL Mediation
 

0421 - 14 520

khl@khl-mediation.de

Meinen ersten Kontakt zur Mediation hatte ich wie möglicherweise Sie – als Beteiligter an einem tiefgreifenden Konflikt. Die Erfahrung war geradezu gewaltig: Ein in Jahren liebevoll gepflegter und entwickelter Konflikt wurde in einem Tag nachhaltig beigelegt. Das hat mir gezeigt: Reden hilft. Im richtigen Rahmen, in der richtigen Struktur und vor allem mit der Bereitschaft, den Streit zum beiderseitigen Vorteil beilegen zu wollen, sind vorher unvorstellbar erscheinende Dinge möglich. Danach wollte ich das auch können und ließ mich zum Mediator ausbilden.

Bis dahin war ich drei Jahrzehnte zunächst bei einer Tageszeitung und dann beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk Journalist mit den Schwerpunkten Landespolitik und Wirtschaft. Ein Beruf, in dem ich schon viel von dem trainieren konnte, was ich auch als Mediator brauche: Zuhören, den roten Faden behalten, nachfragen, zusammenfassen, strukturieren, moderieren.

Anat Schanung

KHL Mediation
 

0157 - 39 44 75 64

as@khl-mediation.de

Meine Arbeit ist von der Vision geprägt, dass wir unser Zusammenleben so gestalten können, dass es für alle Beteiligten funktioniert - ohne Leidtragende und "der Stärkere gewinnt". Für mich ist die Mediation der Weg genau dort hin: Lösungen im Sinne aller Beteiligten zu finden.

Meine Leidenschaft für das menschliche Miteinander habe ich neben meinem Studium der "Energie- und Umwelttechnik" entdeckt. Ich möchte mehr bewirken als technische Änderungen. Dabei hat mir maßgeblich die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg geholfen. Über sie habe ich das Potential in Konflikten erkannt - sie stellen uns vor Herausforderungen, die uns Weiterentwicklung und Wachstum ermöglichen. In meiner Mediationsausbilung habe ich gelernt, meine Fähigkeiten zu nutzen, um gegenseitiges Verständnis in Konflikten und damit Raum für kreative Lösungen zu ermöglichen.

Ruth Scheffler

KHL Mediation
 

0421 - 62 06 816

rs@khl-mediation.de

Der Sinn für Kommunikation wurde mir in die Wiege gelegt. Die Motivation, diese Fähigkeit zu perfektionieren, bildete den Nährboden für Ausbildungen in Gestalttherapie, Supervision, Mediation und zuletzt Coaching. Die Kommunikation und Auseinandersetzung der Menschen mit ihrer eigenen Person sowie zwischenmenschlichen Verbindungen stehen dabei im Zentrum.

Heute Bildungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt ‚Bildung und Medien’, begann ich meinen beruflichen Weg als Erzieherin und führe seit einigen Jahren die Geschäfte eines Vereins.

Auf diesem Weg begleitet mich ein großes Interesse an Menschen, Kommunikation und die Vereinbarkeit von unterschiedlichen Interessen.

Wie läuft eine Mediation ab?

Die eine, allgemeingültige Variante der Mediation gibt es nicht. Wohl aber außerordentlich bewährte. Wir bei khl-mediation arbeiten nach dem 5-Phasen-Modell, von dem wir überzeugt sind. Gelegentlich wird es auch als die "ALPHA"-Methode bezeichnet, wobei die Buchstaben die fünf Phasen beschreiben:

A – Auftragsklärung und Gesprächsregeln
L – Liste der Themen
P – Positionen und Interessen
H – Heureka: Erkenntnis und Verständigung
A – Abschlussvereinbarung

Wesentliche Grundlagen der Mediation sind absolute Freiwilligkeit jedes einzelnen Teilnehmers, strikte Vertraulichkeit, Eigenverantwortlichkeit der Parteien. Das heißt: Eine Mediation kommt überhaupt erst zustande, wenn alle Beteiligten aus freien Stücken teilnehmen. Niemand kann zu einer Mediation "geschickt" werden. Das ist die Grundlage alles Folgenden und beileibe keine lästige Formalie. Denn die Mediation lebt von der grundsätzlichen Bereitschaft aller, konstruktiv an der handlungsorientierten Lösung mitzuarbeiten. Wer in eine Mediation geht, statt beispielsweise den Anwalt in Gang zu setzen, hat damit schon den ersten Schritt getan. Das geht nur freiwillig. Was bei einer Mediation besprochen wird, ist in aller Regel durch eine Offenheit geprägt, die einen geschützten Raum braucht. Der Mediator ist durch das Mediationsgesetz sowieso zu strikter Verschwiegenheit verpflichtet – die Parteien legen für sich selbst fest, wie vertraulich sie es halten wollen. Und schließlich die Eigenverantwortlichkeit: Das ist ja gerade der Kern der Mediation.

Dauer einer Mediation

Wie lange eine Mediation dauert, lässt sich vorab schlichtweg nicht prognostizieren. In der Regel wird sie in eineinhalb-stündige Sitzungen eingeteilt. Aber auch das lässt sich im Einzelfall und aus guten Gründen anders organisieren.

Wir Mediatorinnen und Mediatoren bei khl-mediation sind in der Moderation konfliktträchtiger und auch festgefahrener Gespräche geschult. Wir sorgen dafür, dass jeder Teilnehmer genau den Raum bekommt, den er braucht, um seine Sichtweisen vorzutragen. Wir sorgen für eine Gesprächsatmosphäre, in der Annäherung entstehen kann.

Wir beraten Sie gerne:

KARL-HENRY LAHMANN
0421 - 14 520

ANAT SCHANUNG
0157 - 39 44 75 64

RUTH SCHEFFLER
0421 - 62 06 816

KHL Mediation

Was kostet eine Mediation?

Die einzelnen Komponenten, aus denen sich am Ende die Kosten der Mediation ergeben, sind transparent und einfach: Abgerechnet wird nach Stunden und Personen. Der Stundensatz wird vorab verbindlich festgelegt und liegt in aller Regel je nach Fallkonstellation und -komplexität zwischen 90 und 250 € pro Mediatorin oder Mediator.

Die Dauer der Mediation hingegen lässt sich vorab nicht seriös vorhersagen. Damit lassen sich die Kosten der Mediation Ihres Konfliktes im Vorfeld nicht im Sinne eines Angebotes mit Summe unter dem Strich vorhersagen.

Inzwischen haben aber auch viele Rechtsschutzversicherungen erkannt, dass die Mediation in vielen Fällen der schnellere, bessere und günstigere Weg ist, einen Streit beizulegen. Und weil das so ist, übernehmen viele inzwischen ganz oder zumindest teilweise die Kosten einer Mediation. Eine Übersicht - für deren Aktualität und Korrektheit khl-mediation allerdings keine Verantwortung übernehmen kann - finden Sie hier. Fragen Sie im Zweifel einfach Ihre Versicherung.

Ansonsten ist es üblich - aber natürlich nicht zwingend -, dass die Parteien sich die Kosten der Mediation hälftig teilen.